Wir wollten nur mal gucken gehen...Dienstag, 15. Mai 2012
... aber sowas geht ja bei IKEA nicht. Und nun verzweifel ich ein wenig an der Aufbauanleitung. -.-
![]() Fachliche Schwerpunkte vs. fachliche InteressenSamstag, 12. Mai 2012Vor Jahren haben wir bei meinem Brötchengeber entschiedenen, dass wir in unseren Mitarbeiterprofilen zwischen fachlichen Schwerpunkten und fachlichen Interessen unterscheiden. Zu jedem der beiden Punkte werden auf der ersten Seite drei Themen genannt, welche für diesen Mitarbeiter fachliche Schwerpunkte bzw. Interessen darstellen. Wo liegt der Unterschied? Im Rahmen eines beruflichen Entwicklungsprozesses entwickelt man sich weiter (sollte man zumindest...). Und damit meine ich nicht, dass man sich nur neue Technologien, Technik oder Produkte anschaut. Als ich vor vielen Jahren meine Ausbildung anfing begann ich mich schnell für Dinge wie z.B. Speichersysteme zu interessieren. Mitte der 90er war das noch ziemlich exotisches Zeug. Warum hat es mich interessiert? Speichersysteme waren ein Garant dafür, dass man sich im Enterprise Umfeld bewegte. PCs, Drucker, Netzwerke mit einem Server und 10 Clients fand ich ziemlich unspannend. Heute würde ich sagen, dass Speichersysteme damals zu meinen fachlichen Interessen zählten. Über die Jahre habe ich mein Wissen in diesem Bereich vertieft. Heute sind sie einer meiner fachlichen Schwerpunkte. Heute würde ich Dinge wie IT-Governance, Business Intelligence und Converged Infrastructure als meine fachlichen Interessen bezeichnen. Besonders die ersten beiden Punkte passen derzeit so gar nicht zu meinen fachlichen Schwerpunkten, da sie wenig bis gar nichts mit Infrastruktur zu tun haben. Eher sehr viel mit Prozessen, Architekturen, betriebswirtschaftlichen Problemstellungen und Informationsmanagement. Nur Converged Infrastructure ist in meinen Augen die logische Fortführung einer meiner fachlichen Schwerpunkte. Es ist spannend zu beobachten wie sich über die Jahre fachliche Interessen zu Schwerpunkten entwickeln und welchen Einfluss das auf die berufliche Entwicklung hat. Ich bin jetzt 30, ich muss also noch ein paar Jahre arbeiten. ;) Und ich gehe schwer davon aus das sich meine fachlichen Interessen und Schwerpunkte über die Jahre noch weiterentwickeln werden. Es ist eine spannende Vorstellung am Ende des Berufslebens zurückzublicken und zu sehen, welche Stationen und Fachgebiete man in all den Jahren besucht und bearbeitet hat. Ich kann mir einfach nicht vorstellen die nächsten 30 Jahre IT Infrastrukturen zu planen, zu betreuen und aufzubauen. Die Gefahr einzurosten und abgehängt zu werden wäre hier wohl sehr groß.
OMNISPEED - Statistik zu laufenden SessionsMontag, 7. Mai 2012Daniel hat ein kleines Tool gebastelt welches für laufende Sitzungen ein paar Werte wie z.B. Durchsatz, Laufzeit und Anzahl der Laufwerke angibt. Mehr Infos und den Download gibt es hier.
Geschrieben von Patrick
um
20:08
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Tags für diesen Artikel: data protector, hp
HP Data Protector 7.00Dienstag, 17. April 2012Gestern war Releasedatum für HP Data Protector 7.00. Im Gegensatz zum 6.21 handelt es sich um ein vollständig installierbares Produkt und nicht um ein Patchbundl. Größte Neuerung ist IMHO die client-seitige Deduplizierung. Kunden mit gültigem Supportvertrag können die Software bereits herunterladen, alle anderen müssen bis zum 01. Mai 2012 warten. Ich darf Daniel hier als Quelle anführen. :)
HP Smart Update Manager (HP SUM)Sonntag, 15. April 2012Eigentlich ist der HP SUM keine wirklich neue Sache. Trotzdem scheint das gute Stück Software immer noch recht unbekannt zu sein... Die meisten Anwender mit ProLiant Servern werden die ProLiant Support Packs und die Firmware Update DVD kennen. Vereinfacht gesagt kombiniert der HP Smart Update Manager beide Produkte in einem Produkt. Entweder kann man das Setup aus dem laufenden System heraus starten (Windows oder Linux), oder direkt von einer DVD oder einem USB Stick booten (z.B. bei VMware Hosts). Software (z.B. Insight Agents), Treiber und Firmware können so in einem Rutsch ausgerollt werden. Neben der Software auf der DVD, kann man auch den FTP von HP als Repository hinzufügen um so immer die aktuellsten Updates installieren zu können. Der HP SUM ist für alle Servermodelle geeignet, die vom PSP 8.70 auch unterstützt werden (HP ProLiant SL/ML/DL 100, 200, 300, 500, 700, 900, HP BladeSystems und HP CloudSystem Matrix).
HP ProLiant MicroServer Remote Access CardFreitag, 6. April 2012Gestern kam die HP ProLiant MicroServer Remote Access Card für meinen MicroServer. Da die Kiste komplett headless betrieben wird, ist es immer ziemlich lästig wenn man doch mal Tastatur und Maus anschließen muss. Die 70 € waren also gut investiert. vKVM und vMedia funktionieren wie bei dem von den HP ProLiants bekannten iLO. Ich habe gestern dann auch gleich mal ein ESX5 Update per ISO und vMedia versucht: Funktionierte problemlos. Da das Interface aber nur 100 Mbit macht, dauerte das Update ein wenig länger als ich es gewohnt bin. ;)
Ich kann jedem nur empfehlen die 70 € für die Karte zu investieren. Nachteil: Mit einem Smart Array P212 und der HP ProLiant MicroServer Remote Access Card ist die Kiste nun wirklich voll... eine zweite NIC passt nun nicht mehr rein. ![]() VMware vSphere 5 U1Freitag, 16. März 2012Am 15. März 2012 hat VMware das Update 1 für die vSphere 5 veröffentlicht. Die Release Notes für vCenter und ESXi gibt es hier und hier.
VMware hat beim vCenter Server einige Sachen gefixt, aber auch einige Dinge neu hinzugefügt. So wird nun Microsoft SQL 2008 R2 Express SP1 mitgeliefert. Im Rahmen eines Updates wird auf diese Version aktualisiert. In der VMware vCenter Essentials wird nun das vRAM Entitlement geprüft und hart durchgesetzt. Sobald es erreicht ist, lassen sich keine neuen Maschinen mehr einschalten etc. Die vCenter Essentials kann nun nur noch Essentials Hosts managen. Auch dies wird nun per Enforcement durchgesetzt. Eine komplette Übersicht ist in den Release Notes zu finden. VMware ESXi 5 Update 1 trägt die Buildnummer 62386. Neben Support und Treibern für neue Hardware wurden auch hier wieder hauptsächlich Fehler gefixt. Was ebenfalls neu ist: L3-routed NFS Storage Access. Das ist aber derzeit nur in sehr speziellen Konfigurationen supported (z.B. nur in Verbindung mit Cisco HSRP etc.). Einige sehr ärgerliche Bugs wurden behoben. Eine komplette Übersicht ist in den Release Notes zu finden. Ich würde vielleicht noch ein paar Tage mit dem Upgrade warten. ;) Wer nicht warten kann oder will, der dürfte das U1 zwischenzeitlich schon im Update Manager finden. Engineered SystemsDienstag, 28. Februar 2012Durch Zufall bin ich auf einen interessanten Blogeintrag gestoßen: The Rise of Engineered Systems. Extrem lesenswert! Der Artikel spricht mir an vielen Stellen aus der Seele. Man darf sich nicht davon blenden lassen das der Autor für Oracle arbeitet. Das Konzept der Building Blocks gibt es mittlerweile von vielen Herstellern. Es geht aber auch weniger um konkrete Produkte, als viel mehr um den notwendigen Paradigmenwechsel bei IT-Projekten: Nicht ständig das Rad neu zu erfinden oder Zeit damit verschwenden, unterschiedliche Komponenten zu verheiraten und den Herstellersupport zu bespaßen. Der Autor hat ein schönes Beispiel gebracht (manche Leute lieben Auto-Beispiele...): Kein Kunde würde auf die Idee kommen sich aus Einzelkomponenten ein Auto zu bauen, oder? Aber genau das tun immer noch einige Kunden - zumindest wenn es um IT geht.
Geschrieben von Patrick
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22:04
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Tags für diesen Artikel: infrastruktur, sonstiges
Theoretische Haltbarkeit von SSDsMontag, 27. Februar 2012SSDs sind heute kein Hexenwerk mehr. Auch preislich haben sich SSDs mittlerweile etabliert. Gerade im Hinblick auf Desktopsysteme sind SSDs zwischen 120 und 250 GB mittlerweile sehr erschwinglich und eine verdammt gute Investition. Ich möchte meine SSD in keinem Fall mehr missen. Das mir selber zwei OCZ Vertex II gestorben sind, führe ich eher auf Unzulänglichkeiten des Herstellers, und nicht auf die Technik an sich zurück. Mit meiner Crucial RealSSD C300 bin ich mehr als zufrieden. Die 128 GB sind auch mehr als genug Platz für ein Desktopsystem. Für meint terabyteweise Filme zu lagern, der greift hier eh zu externen oder zusätzlichen SATA Platten.
Wer sich eine SSD anschafft, hat grundsätzlich die Wahl zwischen Single-Level-Cells (SLC) und Multi-Level-Cell (MLC) Chips. Und hier fängt das Problem an... Wer sich mit SSDs beschäftigt wird direkt mit der begrenzten Lebensdauer konfrontiert. SLC lassen sich ca. 100.000 Mal pro Zelle beschreiben, MLC "nur" 10.000 Mal. Dafür sind SLC ca. drei Mal so schnell beim Schreiben, und beim Lesen immerhin noch ca. 50% schneller als MLC. Vom Preisunterschied reden wir hier nicht. Man kann sich anhand der Leistungsdaten ausmalen, dass SLC sehr viel teurer sind. Je nach Anwendungsfall können sich die Mehrkosten aber lohnen. Aber kommen wir auf die Haltbarkeit zurück. Intel garantiert für eine MLC, bei einem Nutzungszeitraum von fünf Jahren, dass man pro Tag ca. 20 GB schreiben kann (random). Ein Desktopsystem hat klassischerweise ca. 75% lesende und nur 25% schreibene Zugriffe. Insofern ist das mehr als ausreichend. Bei einer SLC garantiert Intel sogar 500 GB (!) pro Tag auf 5 Jahre. IMHO sind SLC in Desktopsystemen unangebracht, hier sind MLC völlig ausreichend. Bei Serversystemen ist die Frage, was man so treibt. Gehen wir in den Bereich Datawarehouse haben wir nur bei ETL Prozessen schreibende Zugriffe. Danach wird nur noch gelesen. Als Tier 0 Speicher in einem Tiering-Konzept kann man auch MLC nehmen, sofern ein RAID darüberliegt. Sonst würde ich hier, je nach Belastung des Tier 0, in Richtung SLC tendieren. Aber die pauschale Aussage "Oh Gott MLC - legen Sie sich besser noch ein paar in die Schreibtischschublade!!!11elf" ist überzogen und unsachlich. SSDs sind haltbarer als man denkt. ;) Insofern sind die vielen Hinweise bei Desktopsystemen, was man alles abschalten soll (z.B. Desktopsuche etc.) total daneben. Ich habe meine geliebte Windows Search auch wieder aktiviert. :) DataCore SANsymphony-V R8.1 PSP1 Update3Freitag, 24. Februar 2012Am 22. Februar 2012 hat DataCore das Update3 für SANsymphony-V R8.1 PSP1 veröffentlicht. Die Liste der Fixes ist verdammt lang geworden. Ein Update ist, wie immer dringend, empfohlen. Es werden einige ziemlich hässliche Fehler gefixt. Details stehen in den Release Notes. Es gilt aber eine kleine Einschränkung:
This release is ONLY for new installations OR for updating existing SANsymphony-V 8.0 PSP2 Update1 (or greater) installations OR for upgrading from SANsymphony 7.0 PSP4 Update 3 (or greater) OR SANmelody 3.0 PSP4 Update 3 (or greater).Es ist also darauf zu achten, von welcher Version aus man aktualisiert. Eine Freigabe von VMware für DataCore SANsymphony-V steht immer noch aus. Aber ich bin guter Dinge, dass wir nicht mehr allzu lange warten müssen. ;)
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